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Start the Digital Roadtrip2019-06-03T00:27:19+02:00

Wie wir lernen die Technik zu lieben

Revolution 4.0

“Eines Tages werden wir alle sterben!” sagt Charlie Brown. “Das stimmt,” entgegnet Snoopy. “Doch an allen anderen Tagen werden wir das nicht tun.” Schönes Meme, das da gerade rumgeht. Snoopys positive Grundeinstellung tut gut. Ganz im Gegenteil zu allem, was wir gerade über unsere digitalen Errungenschaften zu lesen und hören bekommen. Neulich erst hörte ich mir den Unmut eines Freunden an, der mit großer Geste und Überzeugung ausschloß, das jemals so eine Alexa ins Haus käme. So ein Dingsi, das ständig mithören und alles analysieren würde. Von wegen Smart Home oder was auch immer. Sprachs und ließ Siri den Timer für den gerade in den Ofen geschobenen Kuchen einstellen.

Und dann ist da gerade wieder diese Harvard-Professorin, die schon seit Jahren über den eskalierenden Überwachungskapitalismus wettert und nicht müde wird uns dazu aufzufordern, dass wir uns wehren und empören müssen, dass wir Sand im Getriebe der kapitalistischen Datensammler zu sein haben, damit diese uns arme, durch Facebook und Google manipulierte Opfer nicht eines Tages völlig fernsteuern können.¹

Und dann wird noch Panik vor mordenden Sexrobotern mit künstlicher Intelligenz verbreitet, die in einem dritten Weltkrieg von Hackern als Killermaschinen eingesetzt werden könnten.² Klingt wie der Plott zu einem ziemlich abgefuckten Tele5-Trash-Film.

Richtig ist, dass wir ein bisschen mehr zu Tätern als zu Opfern werden könnten, indem wir etwas tun: Uns über neue Entwicklungen austauschen zum Beispiel. Also selbst an der Digitalisierung mitgestalten, indem wir alle mitreden, mitdenken, uns interessieren, uns über Werte unterhalten, über gemeinsame gesellschaftliche Ziele, über Maßnahmen, die uns das Leben erleichtern und unsere Gesellschaft zu einer besseren machen könnten. Das können wir hier tun. Habt Ihr Lust?

Denn irgendwann werden wir sicher alle sterben. Bis dahin machen wir aber einfach das Beste draus.

Luftballon-Roboter von Sina Greinert, CodeWeek 2018

Runter von
der Bubble-Couch

Um neue Technologie-Ideen zu verstehen und die Menschen, die dahinter stehen, kennen zu lernen, klappen wir das Notebook zu. Und fahren los.

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Ich selbst habe keinen technischen Hintergrund, nur Spaß und Interesse an dem, was kommen wird. Ich werde also vor allem von Neugier zu meinen Themen getrieben. Aber wenn es mal ein wenig wissenschaftlicher werden muss, dann frage ich Menschen, die wirklich Ahnung davon haben. Am liebsten Frauen. Denn von den echten Geekgirls gibt es einfach immer noch viel zu wenige. Und auf die möchte ich hier aufmerksam machen.
Das bedeutet sicher nicht, dass ich damit alle fachkundigen Männer auf den Mond schießen werde, wie die NASA-Software-entwicklerin und Wissenschaftlerin Margaret Hamilton das unter anderem mit der Apollo-11-Mission einst sehr erfolgreich getan hat. Denn ich glaube an die Macht der bunten Teams.
Sandra Schink

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